Das haben die anderen diese Woche geschrieben (KW 35 / 2020)

Neues vom FinCamp 2020

Henrik und ich arbeiten an der Choreographie des Vormittags (Nachmittags haben wir ja die Referenten-Sessions für die Detailfragen und dann das Abendessen). Am 10. September haben wir unseren großen Referenten-Call. Da besprechen wir dann, mit was wir Sie am 24. Oktober in München beeindrucken wollen 😉
Seien Sie gespannt.
Alle Referenten haben “Skin in the game”. Sie sind mit eigenem Geld investiert und erzählen ungeschminkt von ihren Erfolgen und Misserfolgen.
Unser Motto: Keine Sponsorenvorträge, kein Vertrieb, stattdessen: Wissen und Erfahrungen pur!
Ich würde mich freuen, Sie am 24. Oktober in München auf dem FinCamp 2020 begrüßen zu können.

Noch gibt es Tickets, aber wir sehen, dass der Verkauf langsam aber sicher anzieht. Das freut uns sehr. Danke für das Vertrauen. Und wie gesagt: Die Corona-Garantie gilt nach wie vor.

Jetzt aber: Diese Artikel sind mir in dieser Woche in der deutschsprachigen Finanzblogosphäre aufgefallen.

Jetzt wird’s politisch

Auf in den Bundestag: Petition: Privates Altersvorsorgedepot mit Aktien.

“Ähnlich den amerikanischen 401k Konten sollen darauf bis zum Renteneintritt Einzahlungen möglich sein und ab dem Renteneintritt dann eine Entnahme. Investiert werden kann damit in alle in der EU freigegebenen Fonds und Einzelaktien.”

Mission Überrendite

Indexer aufgemerkt: Der Sparstrumpf ist prall gefüllt.

“Die sehr hohe Overperformance von rund 15 Prozent im Depot von Großmutters-Sparstrumpf ist in der Krise entstanden – in den Monaten davor (August-Dezember 2019) war sie unbedeutend. Das spricht in meinen Augen ganz klar für mein Depot. Es hat sich in der Krise sehr gut bewährt.”

Jetzt in Funkmasten investieren.

“Ein krisensicheres Geschäftsmodell mit stetigen, wachsenden Cashflows und hohem Verschuldungsgrad. Und vergleichsweise niedrigen Gewinnen und eher moderaten Dividendenrenditen.”

Trotzdem eine gute Investition?

Zwischenfazits

Zwischenfazit: Mein Depot nach persönlicher Corona-Schockstarre.

“Ich hatte mir „eigentlich“ mal vorgenommen, in Krisenzeiten günstig Wertpapiere nachzukaufen und somit den Vermögensturbo einzulegen.”

Dann hat die Ex-Studentin für 12.000 € Aktien verkauft.

Zwischenfazit nach 5 Jahren Crowdinvesting in Immobilien

“Insgesamt habe ich bis zum heutigen Tag in 129 Projekte investiert. Davon sind inzwischen 89 beendet und der Rest von 40 Projekten ist noch aktiv.
Von den 89 abgeschlossenen Projekten sind leider auch drei Zinsland-Projekte mit einem Totalverlust zu beklagen. Rendite: 4,2 % vor Steuern”

Der Finanzwesir meint: Diese Rendite hätte man auch mit einer ETF-Zeile im Depot geschafft. 129 Projekte prüfen und dann der laufende Papierkram. Sagen wir: Drei Stunden pro Projekt vom ersten Kennenlernen bis zum letzten Ausfüllen der Anlage KAP. Macht in Summe 390 Stunden (entspricht gut 16 Tagen).
Stundenlohn? Sagen wir 50 €, ist das angemessen? Dann sind wir bei 19.500 € Opportunitätskosten.
Wenn wir mit 5 Stunden pro Projekt rechnen und einen Stundenlohn von 70 € veranschlagen, liegen die Opportunitätskosten bei rund 45.000 €.
Dieses Crowd-Gedödel ist doch alles Hobbykram.

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