Das haben die anderen diese Woche geschrieben (KW 33 / 2020)

FinCamp 2020

Es füllt sich, aber noch sind Plätze sind frei. Ich habe heute mit Luis (Hochdividenden) und Katrin (Immobilien) telefoniert. Wir haben darüber gesprochen, welche Themen wir konkret angehen wollen. Beide sind bullish und fangen an, ihre Unterlagen zu sortieren.
Für alle, die Ihre Altersvorsorge jenseits von ETF-Sparplänen in den Griff bekommen möchten, gibt es das FinCamp.
Am 24. Oktober haben wir vier Referenten eingeladen, die zusammen mit mir die folgenden Bereiche präsentieren:

  • Indexing mit ETFs
  • Auswahl von Einzelaktien
  • Aufbau eines Immobilienimperiums
  • Stetiger Geldstrom via Hochdividendenwerte
  • Bändigungen der elenden Schwankungen eines Aktiendepots (besserer Schlaf)

Alle Referenten haben “Skin in the game”. Sie sind mit eigenem Geld investiert und erzählen ungeschminkt von ihren Erfolgen und Mißerfolgen.
Unser Motto: Keine Sponsorenvorträge, kein Vertrieb, stattdessen: Wissen und Erfahrungen pur!
Ich würde mich freuen, Sie am 24. Oktober in München begrüßen zu können.

Jetzt aber: Diese Artikel sind mir in dieser Woche in der deutschsprachigen Finanzblogosphäre aufgefallen.

Neu und innovativ

Mit gewaltfreier Kommunikation zu mehr Erfolg und Zufriedenheit

“Der Prozess der gewaltfreien Kommunikation lässt sich in vier Schritte unterteilen:

  • Beobachten
  • Gefühle ausdrücken
  • Bedürfnisse ausdrücken
  • Anfrage formulieren

Dem Finanzfisch hat es sehr geholfen. Er schwört auf diese Methode.

Nico hat jetzt auch einen Podcast: Meine Mäuse. Zusammen mit Eva spricht er über Familienfinanzen.

“Alle zwei Wochen sprechen wir über ein neues Thema, dass Dir hilft, Deine Familienfinanzen auf Vordermann zu bringen.”

Lass mal auf den Staat hoffen (oder nicht)

Eine neue Ära der Staatswirtschaft?

Warum sparen und sich den ETF-Stress antun, wenn man auch mit Steuerersparnissen und Beihilfen zur Altersvorsorge kommt. Ein bisschen irrsinnig ist es aber doch:

“Das Wohngeld gehört in Deutschland dabei zu den mithin kompliziertesten Beihilfen überhaupt. Schon allein das Prüfen der Anspruchsberechtigung nimmt eine ganze Menge Zeit in Anspruch und kann selbst schon gar nicht mehr durchgeführt werden. Die Prüfung, ob überhaupt ein Anspruch besteht, wird von einer eigenen staatlichen Behörde (der Wohngeldstelle des jeweiligen Ortes) durchgeführt.”

“Unbedingt muss verhindert werden, dass man sich später folgenden bitteren Witz erzählt: “Papi, was gab es eigentlich vor dem Sozialismus? Alles, mein Sohn, alles!”

Die Rentner werden durch die Geld­politik ruiniert. Jedenfalls die, die auf Zinsprodukte setzen.

Praktisches Anlegen

Es geht: Als Beamter in Richtung finanzielle Freiheit. Die Jacke des Staates ist warm aber eng. Aber nicht so eng, dass der Winzer nicht doch den einen oder anderen Euro in ETFs investieren kann. Obwohl er Alleinverdiener und vierfacher Vater ist.

“Unser Einkommen besteht im Wesentlichen aus meinem Gehalt inkl. diverser kleinerer Zulagen, sowie Kindergeld und beträgt netto rund 65 k € im Jahr. Während meiner Auslandseinsätze bekamen wir netto zwischen 30% und 70% davon zusätzlich raus.”

Mach mir den Odysseus: Aktiv versus Passiv – der Ruf der Sirenen.

“Die Statistik zeigt eindeutig, dass es sich nicht lohnt gegen den Markt anzukämpfen. Trotzdem sind auch Privatanleger immer wieder selbst verlegen Wetten am Aktienmarkt einzugehen. Es ist erstaunlich wie oft man trotz Kenntnis der Statistik glaubt, den Markt mit der Auswahl einzelner Aktien oder Market Timing zu schlagen. Das muss doch möglich sein”

Rettet die Ikone

Scalable mobbt Kostolany. Dieser Artikel verteidigt Kosto:

“Vielleicht wären viele Scalable-Kunden ganz froh, wenn Mittnik und seine Kollegen während des Corona-Crashs Schlaftabletten genommen hätten. Laut dem Vergleichsportal brokervergleich.de, das die deutschen Robo-Advisor vergleicht, hat das ausgewogene Depot von scalable (50% Aktien, 50% Bonds) im ersten Halbjahr 2020 ein Minus von 17,5% hingelegt. Der Vergleichsmaßstab – 50% MSCI World und 50% Barclays Aggregate Bonds – hat dagegen nur ein Minus von 1,8% verbucht.”

Auf englisch

Ein Plädoyer für nachhaltige Finanzinstitute What’s next, after digital?

“There was a statement in 2009 from Lord Adair Turner, the then Chairman of the Financial Services Authority in the UK, that a lot of banking was “socially useless”. Bankers were quite offended by that statement.”

Der Finanzwesir meint: So ganz unrecht hat er nicht, der Lord.

Expiring vs. Permanent Skills

“Robert Walter Weir was one of the most popular instructors at West Point in the mid-1800s. Which is odd at a military academy, because he taught painting and drawing.
Every field has two kinds of skills:

  • Expiring skills, which are vital at a given time but prone to diminishing as technology improves and a field evolves
  • Permanent skills, which were as essential 100 years ago as they are today, and will still be 100 years from now.

Spoiler: Es sind die Dauer-Skills, die man braucht