Das haben die anderen diese Woche geschrieben (KW 30 / 2020)

In eigener Sache

Die Sparplan-Umfrage

Knapp 3.000 haben mitgemacht. Vielen Dank!
Hier die ersten Ergebnisse:

  • Im Durchschnitt wandern jeden Monat 801,60 € in jeden Sparplan.
  • 25 % aller Leser zahlen bis zu 300 € ein
  • 25 % aller Leser zahlen zwischen 300 und 540 € ein
  • 25 % zahlen zwischen 540 € und 1.000 € ein
  • 25 % aller Leser zahlen mehr als 1.000 € monatlich ein.

Die maximale Sparplanrate liegt bei 20.000 €. Im Eifer des Gefechts eine Null zu viel eingetippt oder tatsächlich 20.000 €? Ich habe keine Ahnung, würde es aber nach meinen Coaching-Erfahrungen nicht ausschließen.

Dann zu den Antworten:
Die Hälfte weiß an welcher Börse der Sparplan ausgeführt wird. Einem knappen Viertel (22%) ist das latte („Nein, interessiert mich nicht“) und die restlichen 27 % sind auch nicht supermotiviert das mal herauszufinden („Nein, aber ich sollte mal nachsehen“).

Finanzwesir-Leser sind misstrauisch. 70% prüfen die Sparplanabrechnung. Von den verbleibenden 30 % haben sieben Prozent wenigstens ein schlechtes Gewissen („Sollte man eigentlich machen“). Die anderen 23 % heften nur ab („Wird schon stimmen.“).

Was wird denn nun gekauft?
Ich hatte ja in dieser Spalte irgendwas im Stil von „World-ETF“ oder „ishares“ erwartet. Statt dessen: Präzision! WKNs in Massen. Leute, ich bin stolz auf Euch. Ich kann ja nun auch nicht alle WKNs auswendig, aber der kursorische Check hat gezeigt: Alles Brot&Butter-Kram. Drei iShares Robotik-ETFs, das ist ein Promille, das geht unter. Ansonsten Vernunft pur. Ich bin beeindruckt!

Frag den Finanzwesir

Am 5. August 2020 um 19:30 Uhr ist es wieder soweit. Frag den Finanzwesir – Folge 2. Kostenlose Tickets hier. Fragen wie üblich vorab. Henrik und ich würden uns über zahlreiches Erscheinen freuen.

Jetzt aber: Diese Artikel sind mir in dieser Woche in der deutschsprachigen Finanzblogosphäre aufgefallen.

Richtig anlegen

Spiele das Geld-Spiel wie Jürgen Klopp.

„1. Nimm dir Zeit für eine Money-Hour

  1. Kauf Dich reich“

Der Finanzrocker: Kritische Durchsicht meines P2P-Portfolios.

„Ich bin mir sehr sicher, dass die Corona-Krise noch weitere P2P-Plattform-Opfer nach sich ziehen wird. Für einige Plattformen wird es aber auch weiter nach oben gehen, weil sie transparent sind und organisch wachsen. Bei dem Risiko von P2P-Krediten ist das ganz viel wert.

Treffen sich zwei Börsianer um zu prahlen: Ich bin so schön, ich bin so toll…. Den Privatier interessiert das nicht. Er will was lernen und fragt deshalb: Was ist Ihre rote Laterne im Depot?

„Wie man dabei das Prädikat „schlechtester“ Wert definiert, kann sich gerne jeder selber aussuchen: Ob das der Wert mit dem absolut höchsten Buchverlust ist oder vielleicht der in absoluten Zahlen deutlich kleinere, aber dafür mit dem prozentual höchsten Verlust – egal.
Oder vielleicht sogar ein Wert, der gar nicht einen so hohen Verlust hat, der einen aber trotzdem am meisten ärgert.“

Zukunft? Dystopisch!

Nix mit Eia popaia und Heiteitei: EIOPA sieht Versicherungsgesellschaften unter Druck.

Meine Prognose: Bevor der erste Mitarbeiter entlassen wird werden erste die Dividenden gestrichen und dann die Rentenzahlungen. Der Erhalt von Arbeitsplätzen hat Vorrang.

Stelter ist dagegen: EU-Deal: teuer, nutz­los und im Keim zer­stö­rerisch. Unabhängig davon wer recht hat – das ist für uns Anleger belanglos – jetzt ist es Zeit in alternativen Zukünften zu denken. Was kann alles kommen, wie wahrscheinlich sind die einzelnen Szenarien und was macht das mit meinem Vermögen? Diese Fragen müssen Sie als Anleger klären.
Politisches Gezeter bringt Sie nicht weiter. Dieser Deal ist beschlossene Sache. Sich darüber aufzuregen ist Lebenszeitverschwendung. Ihn zu bewerten und sich entsprechend zu positionieren nicht.

Auf englisch

Global Family Office Report 2020. So investieren die Reichen. Es zeigt sich das bekannte Bild: 45 % sind Unternehmensbeteiligungen. Entweder börsennotiert (29 %) oder als privates Beteiligungskapital (16 %). Nur 13 % liegen auf dem Sparbuch rum.
Auch wenn wir vielleicht nicht so viele Nullen wie die Reichen bewegen, können wir doch ihren Spuren folgen und verstärkt in Assets investieren.

  • An der Börse: Reiche und wir haben Zugang zu ETFs und klassischen Fonds. Oft zu den gleichen Konditionen.
  • Außerbörslich: Der Reiche investiert in Start-Ups, wir investieren in uns selbst (Weiterbildung, Sport,…)
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